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Pollenallergie

Eine Erkältung im Sommer – oder vielleicht doch eine Allergie?

Unterschiede nach dem Wetter

Eine Allergie wird durch Pollen ausgelöst, ob sie nun von Blumen oder Bäumen stammen. Das heißt aber auch, dass ihr Auftauchen zeitlich begrenzt ist. Wer immer zu bestimmten Zeiten an den bekannten Symptomen leidet, der hat mit Sicherheit eine Unverträglichkeit. Der Sommer ist die beste Jahreszeit dafür. Erkältungen dagegen schlagen eher in der kühleren Jahreszeit oder bei nasskaltem Wetter zu. Ist es länger warm und trocken, dann sprechen die Anzeichen eher nicht für sie. Sollten noch Zweifel bestehen, dann kann ein Arzt helfen.

Typische Zeichen – Wie man sicher sein kann?

Wer sich nicht sicher ist, warum die Nase läuft, der sollte sich die Symptome genau ansehen. Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen, Heiserkeit und tränende Augen. Das sind die Gemeinsamkeiten, aber es gibt kleine und entscheidende Unterschiede.

Pollen fliegen durch die Luft und erzeugen Husten und Schnupfen sofort nach dem Kontakt mit den Schleimhäuten. Eine Erkältung dagegen baut sich meist langsam auf. Für Heuschnupfen ist auch der Juckreiz in der Nase und im Rachenbereich typisch. Bei einer Erkältung kann zwar auch die Nase jucken, aber nicht in diesem Maße. Auch das Nasensekret gibt Aufschluss über die Art der Erkrankung. Beim Heuschnupfen ist es meist wässrig und klar, weil es keine abgefangenen Schmutzstoffe enthält. Anders bei einer Erkältung. Hier ist da Sekret deutlich eingefärbt.

Wie sollte man sich verhalten?

Egal ob Heuschnupfen oder Erkältung, wenn die Symptome stärker werden, dann braucht der Patient Ruhe. Fenster sollten geschlossen werden. Der Patient sollte viel trinken und nicht im hellen Licht liegen. Denn das kann die Symptome gefühlt verstärken.

Wer weiß, dass er unter Heuschnupfen leidet, der sollte den Pollenflug im Wetterbericht beachten. Zu den anfälligen Zeiten hilft ein Mundschutz, der auch die Nase umschließt. Wem das zu auffällig ist, der kann auf Arbeit Fenster geschlossen halten oder trifft wenn möglich eine Absprache mit dem Arbeitgeber, dass er an schwierigen Tagen in Bereichen eingesetzt wird, wo die Belastung weniger groß ist. Patienten mit Erkältungen gehören auf jeden Fall ins Bett.