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Gesund grillen

Gesund Grillen – Spaß und Geschmacks-Erlebnis in Kombination

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Leider denken immer noch viele, dass gesund grillen langweilig ist und dass die Lebensmittel nicht schmecken. Dies ist jedoch ein Trugschluss, grillen kann mit den folgenden Tipps nicht nur gesund sein, sondern auch Spaß machen.

Gesund grillen mit dem richtigen Grillgut

Achten Sie beim Kauf auf mageres Fleisch ohne Fettrand. Anstatt Bratwurst oder Bauchspeck greifen Sie lieber zu Geflügel oder zu einem Rinderfilet. Fisch eignet sich ebenfalls sehr gut, wenn Sie gesund grillen möchten. Wenn möglich sollte das Fleisch aus Bio-Haltung kommen und möglichst nicht mariniert sein. Eine Grillmarinade ganz nach Ihrem Geschmack lässt sich schnell und einfach zubereiten. Wenn möglich reduzieren Sie die Fleischmengen bei der nächsten Grillparty und greifen stattdessen lieber zu Gemüse, Kartoffeln und Pilze. So wird grillen nicht nur gesund, sondern auch fettarm. Als Dessert ist Obst zum Grillen sehr zu empfehlen.

Beilagen rund das Grillvergnügen ab

Beim gesund Grillen sollten Sie den Beilagen mehr Aufmerksamkeit widmen. Anstatt schwere Mayonnaise für Salate, verwenden Sie ein leichtes Dressing. Grillsaucen und verschiedene Dips machen Sie einfach selber. So wissen Sie um die Inhaltsstoffe und konsumieren nicht unnötig viel Zucker oder Geschmacksverstärker.

Spießbraten, Grillhähnchen und mehr

Für einen gelungenen Grillabend gehört für Sie der Spießbraten unbedingt dazu. Kein Problem, denn mit dem Rotisserie Drehgrillspieß zaubern Sie nicht nur den leckeren Spießbraten, sondern auch Grillhähnchen, Picanha oder zum Dessert eine leckere Ananas.

Kein Pökelfleisch vom Grill

Verzichten Sie generell beim Grillen auf alle Pökelfleischwaren, denn diese sind krebserregend. Dazu zählen:

  • Kassler
  • Bockwurst
  • Speck
  • Schinken
  • Fleischwurst
  • Wiener Würstchen

Das Pökelsalz in diesen Lebensmitteln reagiert bei einer Hitze von mehr als 150 Grad Celsius mit den Aminosäuren aus dem Fleisch. Es bilden sich gefährliche Nitrosamine.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass weder Fett noch Marinade in die Glut oder auf die Heizspirale tropft, denn auch dadurch entstehen krebserregende Stoffe. Experten raten daher, dass sie das Grillgut möglichst immer in einer Grillschale zubereiten sollten.

Das richtige Marinieren

Wie bereits erwähnt, sollten Sie Ihre Grillmarinaden selbst herstellen, denn so können Sie auf Zusatzstoffe verzichten und zudem auch die Beschaffenheit des Fleisches besser beurteilen.

Das Grillgut sollten Sie komplett mit Ihrer zubereiteten Marinade bedecken und für 30 Minuten bis 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Grundregel für das Marinieren:

  • Fisch und Fischfilet nur kurz – ca. 30 Minuten – marinieren
  • Zarte Steaks oder Filets nur ein paar Stunden marinieren – hier gilt je dicker das Fleischstück ist, umso länger muss es in der Marinade liegen.
  • Vor dem Grillen müssen Sie die Marinade gut abtupfen, damit diese nicht in die Grillkohle tropft.

Verkohltes Grillgut meiden

Sehr viele der krebserregenden Stoffe befinden sich in verbrannten Fleischstücken. Verzichten Sie daher auf den Genuss von stark verkohltem Grillgut, denn die verbrannten Stellen am Fleisch enthalten die krebserregenden heterozyklischen Amine. Diese entstehen immer dann, wenn das Fleisch zu lange den hohen Temperaturen ausgesetzt ist.

Die richtige Grill-Hygiene

Bereiten Sie möglichst keine Speisen zu, bei denen Sie rohe Eier verwenden müssen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie die Speisen nicht ausreichend kühlen können.

Auf rohen tierischen Lebensmitteln können sich schnell krankmachende Keime bilden. Bei einem durch gegrillten Stück Fleisch ist das kein Problem, anders sieht das jedoch auf den rohen Lebensmitteln aus. Die Keime dürfen sich nicht auf andere Lebensmittel übertragen, weshalb Sie in jedem Fall verschiedene Teller und Bestecke nutzen sollten. Sowohl Geräte wie auch Ablageflächen und Ihre Hände sollten nach dem Kontakt mit rohem Fleisch oder Fisch sofort mit heißem Wasser und mit Spülmittel gereinigt werden.

Der Dessert-Tipp für den Grillabend

Beenden Sie das gesunde Grillen doch mit einem leckeren Dessert direkt vom Grill. Ideal für die Zubereitung auf dem Grill sind Ananas, Mango und Banane. Sie können die Früchte auf dem Rost, mit dem Rotisserie Drehgrillspieß oder in einer Grillschale zubereiten. So zaubern Sie ein leckeres Dessert, ohne großen Aufwand, das auch noch gut schmeckt.

Tipps für das gesunde Grillen

Damit Ihr Grillabend zu einem gelungenen Event wird und Sie mit Stolz sagen können, gesund grillen ist schmackhaft und nicht langweilig, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Keine Brandbeschleuniger wie Spiritus und Co. verwenden.
  • Nicht in die Glut pusten, denn dadurch entsteht gesundheitsschädlicher Rauch.
  • Grillzonen auf dem Grill nutzen und glühende Kohlen nur zum Anbraten verwenden.
  • Der Abstand zwischen Grillgut und Glut sollte mindestens eine Handbreit betragen.
  • Fleisch nicht zu oft wenden, denn es verliert so an Hitze.
  • Keine Gabel zum Wenden nutzen, sondern nur eine Grillzange.
  • Fleisch vor dem Grillen trocken tupfen, damit kein Fleischsaft oder Öl in die Glut tropfen kann.
  • Marinaden selbst herstellen.
  • Grillgut erst nach dem Grillen würzen, denn sonst verbrennen Kräuter und Co.
  • Nicht mit Bier ablöschen, denn dadurch wird Asche aufgewirbelt, die sich auf dem Grillgut ablagert. Dies ist gesundheitsschädlich.

Fazit zum gesund grillen

Grillen und Gesund muss sich nicht ausschließen. Das Gegenteil ist hier eher der Fall, denn gesund grillen macht Spaß und schmeckt in jedem Fall lecker. Beim Grillen sparen sie nicht nur jede Menge Kalorien, sondern sie ernähren sich mit Lebensmitteln, die neben den Vitaminen und Mineralien auch Glücksbotenstoffe enthalten.