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Pollenallergie

Pollenallergie: Das Leid in der schönsten Blütezeit

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Die sogenannte Pollenallergie ist besonders in der westlichen Welt sehr verbreitet. Eine gibt eine ganze Reihe klassischer Symptomen Pollenallergie. Warum sollte man sie kennen? Einerseits hilft es, Betroffene besser zu verstehen. Und andererseits kann man so vielleicht helfen, Strategien im Umgang und in der Milderung der Symptome Pollenallergie zu entwickeln.

Allergische Rhinitis ist eines der typischen Symptome Pollenallergie. Gemeint ist eine laufende Nase. Und auch hier ist es ganz unterschiedlich, wie stark und bei welchen Gelegenheiten die Nase läuft. Alles von „nur im Mai bei offenem Wagenfenster auf der Autobahn“ bis hin zu „den ganzen Tag sobald auch nur ein Gras oder ein Baum blüht“ ist möglich. Und da teilweise im November in Deutschland noch T-Shirt-Wetter ist, erleidet so mancher vermutlich fast das ganze Jahr über die eine oder andere allergische Reaktion. Genau genommen reagiert man auch keineswegs auf die Pollen selber allergisch, sondern es sind meist Eiweißkomplexe, die auf der Oberfläche eines Pflanzenpollens sitzen und von uns eingeatmet werden.

Wer keine allergische Diathese besitzt, also gar keine körperliche Neigung dazu hat, auf diese Eiweißkomplexe zu reagieren, der merkt überhaupt nichts davon. Nur der Allergiker leidet gesundheitlich. Also derjenige, der viele Antikörper im Blut hat, die genau diese Allergene bekämpfen, die gerade auf die Schleimhäute der Atemwege auftreffen. Was genau kann einem denn dann blühen, falls man von einer Pollenallergie betroffen ist?

Noch einmal vorneweg: Nicht jedes Symptom einer Pollenallergie tritt bei jedem Betroffenen in Erscheinung. So kann bei Pollenallergie die Nase laufen oder ständig verstopft sein. Niesreiz, Kopfschmerzen, gerötete und verklebte Augen. Abgeschlagenheit kann sich breitmachen, bis hin zur Depression. Bei manchen ist in der aktivsten Pollenflugzeit Hinlegen angesagt. Kalter, nasser Waschlappen auf die Augen. Ruhe. Erst in der Kühle der Nacht kann wieder richtig aus den Augen geguckt werden.

Besonders häufig reagieren viele Personen auf Pollen von Gräsern und Bäumen. Ein Bluttest offenbart, auf welche Pollen man allergisch reagiert und Pollenflugkalender und -vorhersagen helfen, genau dieser Art von Pollen auszuweichen. Weitere Tipps zum Schutz vor Pollen, zur Hyposensibilisierung und zum Mildern der Symptome Pollenallergie gibt es beim DAAB (Deutscher Allergie und Asthmabund).