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Mountainbiking für Anfänger

Mountainbiking für Anfänger

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Mountainbiking als Freizeitaktivität zu zweit oder mit Kindern wird immer beliebter. Wer sich für einen sportlichen Aktivurlaub entscheidet, den erwarten zahlreiche Eindrücke, aber auch Herausforderungen. Vor dem eigentlichen Start in die Tagesausflüge mit dem Mountainbike solltest du immer zuerst die Route planen, professionelle Anbieter von Bikes aufsuchen und sich in Sachen Ausstattung und Proviant ausrüsten.

Wohin in den Familienurlaub?

Ein perfektes Ziel für Bike-Fans sind die Alpen rund um Österreich und deren Region. Attraktive Regionen sind nicht nur Österreich, Frankreich oder die Schweiz, sondern auch Spanien, Griechenland und Zypern. 

Beliebte österreichische Regionen fürs Biken sind Kärnten, Oberösterreich, Salzburger Land, Tirol und Voralberg. Legendäre Radtouren sind beispielsweise ötztaler Gletschertrail hoch über Sölden oder Flow-Trail an der Corviglia St. Moritz.

Was braucht man als Einsteiger für den Mountainbike-Sport?

Bringe auf jeden Fall viel Kondition mit und starte immer locker. Die ersten Touren sollten für dich nicht zu stressig sein. Bereite dich im Flachland oder auf dem Heimtrainer im Keller mit leichtem Tempo vor. Du weißt, dass du für die Berge bereit bist, wenn du dich während des Trainings unterhalten kannst.

Informiere dich auch über ein paar Fahrtechniken – erlerne zum Beispiel die Grundposition und richtig zu bremsen. Die Grundposition bedeutet, die Pedale waagerecht zu halten, während du auf dem Fahrrad stehst. Der Schwerpunkt des Körpers ist dabei über dem Tretlager. 

Bremse immer gleichzeitig mit der Vorder- und Hinterbremse bei der Bergabfahrt. Ausrüstung wie Helm und Handschuhe sind dabei selbstverständlich, um beim unaufhaltsamen Sturz gut geschützt zu sein.

Cross-Country oder Downhill?

Jedes Fahrrad hat seinen Zweck. So sind Cross-Country-Fahrräder nicht gerade für den Einsatz im Bikepark gedacht. Downhill-Fahrräder wiederum sind weniger gut geeignet, um einen Berg aus eigener Kraft zu überwältigen. Für eine einfachere Orientierung, stellen wir dir die wichtigsten Fahrradtypen fürs Biken vor:

  • Downhill-Bikes sind besondere Bikes und sind für diejenigen gemacht, die das Maximum aus ihrem Parkbesuch herausholen wollen. Ein optimales Downill-Bike mit perfekten Federn kommt mit zahlreichen Sprüngen, Wurzelteppichen und Steinfedern zurecht. Dieses Bike fährt man am besten nur bergab – wie es der Name auch vermuten lässt.
  • Enduro-Mountainbikes sind größtenteils vollgefedert. Ein solches Bike verfügt über einen riesigen Federweg, ein einstellbares Fahrwerk, breite und starke Reifen sowie weitere Rahmengeometrien. Es ist deutlich tourentauglicher als das Downhill-Bike. Es ist besonders für Bikepark-Anfänger geeignet, aber auch für Fortgeschrittene. Dieses Bike benötigt oft viel Muskelkraft.
  • Cross-Country Mountainbike sieht man auf unbefestigten Wegen und Straßen und eignet sich eher nicht für den Einsatz in heiklen Geländen. Hierbei ist hauptsächlich die Rede von Hardtails, die generell weniger Federweg als sonstige Mountainbikes haben. Dadurch sind sie perfekt für längere Touren geeignet. Von Bikeparks oder technisch aufwendigen Trails ist aber abzuraten, wenn du mit dem Cross-Country Mountainbike unterwegs bist.

Bike-Aktivitäten mit Kindern

Kinder können das Biken bereits ab 6 Jahren üben. Wer sich das Biken mit den Kindern vornimmt, der braucht zuerst ein Ziel und genügend Geduld. Zu große elterliche Ambitionen sind hier fehl am Platz. Ausgerüstet mit regensicherer Kleidung und einem coolen Mountainbike bist du auf der richtigen Spur, einen abenteuerlichen Tagesausflug zu machen. Weiche von zu steilen Bergen ab und fahre lieber am Flachland.