Eisangeln

Eisangeln für Anfänger

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Bist du auf der Suche nach etwas anderen Freizeitangeboten? Wie wäre es mit Eisangeln? Diese Sportart ist schon lange nicht nur für den skandinavischen Norden reserviert. Diverse Freizeitportale bieten diese Art von Aktivurlaub mittlerweile auch hierzulande an – meist in Form von Tagesausflügen. Es ist eine Aktivität, die nicht gerade zum Familienurlaub zählt, sondern eher zu den Freizeitaktivitäten zu zweit oder mit mehreren gleich gesinnten Freunden. 

Wenn du zur besonderen Spezies der Sportler gehörst, die im Winter eisigen Temperaturen trotzen können und lieber den Tag draußen verbringen als im Haus zu hocken, kannst du dir hier einige interessante Tipps zum Eisangeln einholen. 

Eine kleine Warnung vorab: Eisangeln heißt, bei kleinen Löchern im Eis stundenlang zu warten, auf einen Zupfer hoffen und anschließend halberfroren nach Hause gehen. Dazu kommt auch, dass nicht jeder Angeltag auch ein Fischtag ist. Immer noch interessiert? Gut! Hier findest du alles, was du zum Eisangeln und zur passenden Ausrüstung wissen solltest. 

Was gilt beim Eisangeln zu beachten?

Beim Eisangeln sitzt man in eisiger Kälte um ein Eisloch auf dem zugefrorenen See herum und wartet, dass der Fisch anbeißt. Logischerweise muss es sehr kalt sein, damit der See auch richtig zugefroren ist. Dabei kannst du vor allem Raubfische wie Zander, Hechte oder Barsche gut fangen. 

Doch bevor du aufs Eis trittst und dich als Eisangler versuchst, musst du dir absolut sicher sein, dass das Eis dein Gewicht tragen kann bzw. dick genug ist. Deshalb solltest auch nicht alleine mitten im Nirgendwo angeln, da im Notfall jemand da sein sollte. Zu zweit macht es ja sowieso mehr Spaß. 

Die passende Ausrüstung fürs Eisangeln

Die herkömmliche Ausrüstung fürs Angeln tut es beim Eisfischen nicht. Die Länge und die Reichweite der Rute sind hier unterschiedlich – und beim Eisangeln sind kurze Ruten praktischer. Einige benutzen gar keine Gerte und Rolle, sondern lediglich eine Handleine. Du bekommst aber auch extra kurze Spezialruten im Angelbedarf.

Außerdem wirst du einen Eisbohrer zum Lochbohren benötigen. Das Loch wird übrigens auch Wuhne genannt. Es gibt motor- und handbetriebene Eisbohrer. Um die Eisstücke aus der Wuhne entfernen zu können, kannst du z. B. ein Sieb oder eine Kelle benutzen. Eine sehr dünne Eisschicht kann auch mit einem Eispickel durchbohrt werden, ist jedoch deutlich gefährlicher, da die dadurch entstandenen Risse die Stabilität gefährden könnten. 

Eine Sicherheitsmaßnahme sind zwei mit einem Seil verbundene Eishaken, die um den Hals getragen werden. Diese sind entscheidend, solltest du einbrechen. In diesem Fall schlägst du einen Haken ins Eis und steigst mit dem Seil aus dem Wasser.

Die richtige Stelle finden

Natürlich wäre es von Vorteil die passende Stelle zu finden, wo sich die Fische aufhalten. Das ist aber gar nicht so leicht. Viele Fische suchen nach Futter in steil abfallenden Gebieten oder an Hängen von Unterwasserbergen. Außerdem ist der Sauerstoffgehalt für Fische sehr wichtig. Du kannst dir eine Gewässerkarte zur Hilfe nehmen, wenn du das Gebiet nicht kennst, in dem du Eisangeln möchtest.

Nun kannst du einige Eislöcher bohren und dein Glück versuchen. Das Eisloch sollte der gewünschten Fisch-Größe entsprechen. Für den Anfang kannst du mehrere, nicht zu nah beieinander liegende Löcher bohren und jede Viertelstunde die Stelle wechseln.