Startseite » Wenn die Haut nicht mehr mitmacht – allergische Hautreaktionen
Allergische Hautreaktionen

Wenn die Haut nicht mehr mitmacht – allergische Hautreaktionen

Archiv

Viele haben es schon mal gehabt oder leiden dauerhaft darunter: Das Ekzem, die Quaddel oder die Flüssigkeit enthaltende Blasen auf der Hautoberfläche, der starke Juckreiz oder aber die heftige Hautrötung. Die trockene, schuppige und schon wundgescheuerte Hautstelle. Kurz zusammenfasst: die allergische Hautreaktion. Dies ist ein Oberbegriff, unter den verschiedenartigste, durch Allergene verursachte Hautveränderungen fallen. Nicht nur, dass und wie die Haut sich spontan oder durch Kratzen und Scheuern an verschiedenen Körperstellen ungünstig verändert. Nein, es ist auch unterschiedlich, wann und warum die allergische Hautreaktion auftritt. Häufig reagiert der Mensch allergisch auf Nahrungsmittel und/oder auf Stresssituationen.

Allergieerzeugende Ursache herausfinden

Statt nur mit einer chemischen Keule, sprich Kortison, „draufzuhauen“, sollte hier geschaut werden, ob man bestimmte, die allergische Hautreaktion hervorrufende Nahrungsmittel nicht einfach weglassen und psychischen Druck langfristig vermindern kann. Linderung verspricht dieser Weg gewiss. Eine medizinische Beratung zu einer heftigen allergischen Hautreaktion ist jedoch unerlässlich und kann sicherlich auf diesem Weg ganz spezifisch helfen. Vielleicht findet man auch mittels eines Bluttests die bestimmten Allergene heraus, die für die übermäßige Sensibilisierung verantwortlich sind. Gemeint ist hier der sogenannte RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbens).

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Neurodermitis oder allergische Hautreaktion im Allgemeinen bietet auch der DAAB (Deutscher Allergie und Asthmabund). Hier finden Sie auf jeden Fall Betroffene und Ärzte gleichermaßen, die Ihnen auch für Ihre spezifische Lage praktische Ratschläge und Hilfen bieten können. Es gibt zwar die erblich bedingte Neurodermitis, die nicht nur den Säugling und das Kleinkind plagt, sondern sogar dazu führt, dass Erwachsene sich am ganzen Körper wund und blutig scheuern – bei vielen kommt dies nur in jungen Jahren zum Tragen und auch nur in den Kniekehlen und Armbeugen. Auf der anderen Seite gibt es die allergische Hautreaktion beim Berühren eines Materials (z. B. Latex, Nickel) oder aber beim Aufnehmen über die Nahrung.

Allergene herausfinden und umgehen

Die Kunst besteht nun darin, herauszufinden, wo überall dieses Allergen versteckt ist – um es dann umgehen zu können. Bei Nahrungsmitteln und Kosmetikartikeln ist es besonders hilfreich, von Experten und Patienten gleichermaßen rechtzeitig Hinweise zu möglicherweise allergieauslösenden Inhaltsstoffen zu erhalten. So wird man bestimmte Produkte gar nicht erst kaufen. Und auf diese Weise ist bestimmt schon so mancher allergischer Schock vermieden worden.