Ergophobie Angst vor Arbeit

Ergophobie – Die Angst vor der Arbeit / Leistungsangst

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Symptomatik & Erläuterung 

Die Angst vor der Arbeit oder auch Ergophobie genannt, ist in Deutschland aber auch weltweit sehr verbreitet. Der Betroffenen hat so starke Angst davor, dass es sehr schwer ist, ihn in das Arbeitsleben zu integrieren. Vor allem hat er große Angst davor, dass ihm auf Arbeit etwas schreckliches passiere könnte. 

Die Verhaltensweise eines Ergophobiker besitzt viele Facetten. Es gibt Menschen, die arbeiten wollen und sich auch bemühen, aber es fällt ihnen unglaublich schwer, die Arbeitsstelle dann anzutreten. Allein der Gedanke an das Vorstellungsgespräch, die Bewerbung oder an den ersten Arbeitstag, bereitet ihnen Sorgen und Magenschmerzen.

Der Auslöser für die Ergophobie hat meist was mit einem gravierenden Mobbing-Vorfall, mit ehemaligen Kollegen, zu tun. Auch kann ein traumatisches Kindheitserlebnis der Auslöser sein. 

Haben Ergophobiker es geschafft eine neue Arbeitsstelle anzunehmen, so kommen folgende Symptome zum Vorschein:

  • Herzrasen
  • Schweißausbruch
  • zittern
  • schwitzige Hände
  • Sehschwäche
  • Panikattacken
  • Angstzustände
  • Schwindel
  • Magenschmerzen
  • Übelkeit.
  • Ist die Krankheit sehr ausgeprägt, so kann der Anblick von Arbeitskleidung schon zur Panik führen. In Ausnahmefällen sogar zu temporären Ganzkörperlähmung und einer körperlichen Erkrankung. 

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten 

Die Ergophobie ist weit verbreitet aber wurde bisher nie wirklich ernst genommen. Für einen Außenstehenden ist diese Krankheit nicht nachvollziehbar und sie sehen die Ergophobie eher als Ausrede dafür, dass der Betroffene nicht arbeiten möchte oder zu faul dafür ist. 

Geht der Angstpatient die Krankheit an, so ist die Verhaltenstherapie genau richtig. Hier wird das traumatische Erlebnis verarbeitet und über die Ursache gesprochen. Der Therapeut und der Patient müssen gut zusammenarbeiten. Je nachdem wie es der Patient möchte, kann man dann gemeinsam eine neue Arbeitsstelle finden, die er auch annehmen möchte.