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Angst vor Blumen

Die Angst vor Blumen – Anthophobie

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Symptomatik & Erläuterung

Die Anthophobie ist eine Krankheit, die weltweit kaum bekannt ist. Leidet man an Anthophobie, so hat man starke Angst vor Blumen. Der Betroffene meidet Blumen, Pflanzen mit Blüten und auch Blütenpollen. Auch Bilder und Fotos mit Blumen und Blüten sind für den Phobiker unerträglich.

Der Auslöser für diese Art von Krankheit sind in den meisten Fällen Allergien. Der Betroffene empfindet Blumen als Gefahr und erlebt, durch eine Allergie in der Kindheit, ein dramatisches Erlebnis. Aber auch schlechte Erfahrungen mit Blumen, Pollen oder Blüten sind Gründe, wieso der Mensch an Anthophobie leidet.

Damit sich der Betroffene nun vollkommen schützen kann, meidet er den Kontakt zu jeglichen Blumenarten. So will er die Konfrontation mit Blumen, Pollen und Blüten verhindern.

Dadurch, dass er unter sehr starkem Druck steht, er sich von Blumen abwendet und auch die Umgebung meidet, ist die Phobie ein schleichender Prozess. In den meisten Fällen ist dem Betroffenen gar nicht bewusst, dass er an einer Anthophobie leidet.

Je nach Stärke der Krankheit, kann es zu verschiedenen Symptomen führen. Unter anderem:

  • Schwindel
  • nasse Hände
  • Zitteranfälle
  • trockener Mund
  • Panikattacken
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Störung des Denk- und Sprachvermögens
  • Atemnot.

Therapeutische Behgandlungsmöglichkeiten

Die positive Nachricht ist, dass man die Anthophobie gut in den Griff bekommen kann. Mit einer klassischen Verhaltenstherapie ist man an der richtigen Adresse. So kann der Patient herausfinden, woher er die Angst vor Blumen hat. Auch wird über das Trauma ausführlich gesprochen und so entsteht letztendlich ein Zusammenhang. In der Therapie wird auch die sogenannte Konfrontationstherapie angewendet. Für den Betroffenen ist das nicht sehr angenehm aber diese Methode ist am effektivsten.

So kann der Patient sich seiner Angst stellen und ein neues und eigenes Körperempfinden aufbauen. Gemeinsam geht man in den Botanischen Garten und große Gärtnereien werden besucht. Gleichzeitig schaut man sich Filme, Fotos und Bilder von Blumen und Blüten an. Währenddessen kann der Patient seine Gefühle und Impfungen offenlegen und darüber sprechen, wieso er die Blumen als Gefahr ansieht.