Startseite » Warnsignale unseres Körpers – Wohlbefinden, Gesundheit in Gefahr?
Warnsignale Körper

Warnsignale unseres Körpers – Wohlbefinden, Gesundheit in Gefahr?

Archiv

Unser Körper gibt die notwendigen Signale wie es um unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit bestellt ist. Deshalb sollte man auf die sogenannte innere Stimme seines Körpers hören und Warnsignalen nachgehen. Ganz typische Warnsignale können Sie in diesem Beitrag lesen.

Ein kurzer Überblick über die Warnsignale unseres Körpers:

Warnsignale die man nicht ignorieren sollte

– Kurzatmigkeit die ständig auftritt
– Ziehender Schmerz in der Brust, der bis in den Kiefer oder in die Arme ausstrahlt. Hier sollte man sofort den Notarzt informieren, es könnte ein Herzinfarkt vorliegen
– Blut im Stuhl
– Übermäßiger Durst kann Ursache für einen Diabetes sein
– Schnupfen und Husten als auch Halsschmerzen, die nicht weggehen
– Hautveränderungen
– Geschwollene Füße und Beinen, gerade bei längerem Laufen
– Schmerzen in den Waden
– Veränderung der Augen

Symptome eines Schlaganfalls

– extreme und plötzlich auftretende Kopfschmerzen
– Sprachstörungen die plötzlich kommen
– teilweise oder halbseitige Lähmungserscheinungen
– Taubes Gefühl in einer der Gesichtshälften
– Schwierigkeiten beim Gehen

Typische Symptome beim Herzinfarkt

  • länger anhaltende Schmerzen im Brustbereich, die in Arme, Kiefer und Hals ausstrahlen
  • starkes Engegefühl und sehr starker Druck im Brustkorb
  • Atemnot und Beklemmung (Angst)

Es stimmt etwas nicht – die ersten Anzeichen

Es gibt einige Menschen, die bereits sogenannte Warnsignale ihres Körpers erhalten haben. Das können neben Magenschmerzen, die auftreten, seit die Person zum Abteilungsleiter aufgestiegen ist oder Kopfschmerzen, die auf die Konzentration schlagen und das Wohlbefinden immens beeinträchtigen können. Aber nicht nur das, es können auch ein Dauerhusten oder ein Hautausschlag als Warnung auftreten. Ebenso zeigen Rückenschmerzen, dass der Körper bereits angegriffen ist.

Kann Stress unsere Gesundheit beeinflussen?

Man geht mittlerweile davon aus, dass Stress und Gesundheit im Zusammenhang miteinander stehen. Dabei gibt es Menschen, denen Stress und Chaos nicht ausmachen. Andere wiederum können seelischen Belastungen nur schwer Herr werden. Dabei kann der Stress, den man mit dem Nachbarn hat, genauso aufs Gemüt schlagen wie beispielsweise eine Trennung vom Partner. Oft sind es aber die Anforderungen, die im täglichen Leben anfallen und die den Alltag für Betroffene sehr schwer machen.

Wie sieht ein Frühwarnsystem bei Stress aus?

Stress kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, gerade dann, wenn er auf Dauer besteht. So kann ein chronischer Stress zu Erschöpfungszuständen, zu einer dauerhaften Anspannung, ja bis zum Burnout führen. Wenn unsere Reserven erschöpft sind, signalisiert unser Körper, das es alles zu viel für ihn wird. Das kann sich in ganz verschiedenen Warnsignalen zeigen.

1- Rückenschmerzen

Oft sitzt der im Büro Arbeitende viele Stunden auf seinem Stuhl. Liegt ein hohes Stressaufkommen vor, kann das die Schmerzintensität ansteigen lassen. So werden auch kleine Reize als schmerzhaft empfunden. Hält das über einen längeren Zeitraum an, kann sich das sogenannte Schmerzgedächtnis entwickeln. Das bedeutet, dass der Schmerz auf Dauer bestehen bleibt. Als Therapie können Schmerzzentren mit Yoga, Mediation oder autogenem Training helfen.

2. Kopfschmerzen

Ganz ähnlich wie bei den erwähnten Rückenschmerzen, kann unser Schmerzempfinden durch Stresshormone erhöht werden. Was oft vergessen wird, wir trinken im Alltag zu wenig Wasser. Unser Körper besteht ja aus 70 % Wasser, was bei einem Trinkdefizit eine Hydration beeinflussen kann. Unser Herz-Kreislauf-System als auch unser Gehirn kann das mit Kopfschmerzen kompensieren.
Ein Tipp: Bei den ersten Anzeichen von Kopfschmerzen sollte zuerst ein Glas Wasser getrunken werden. Oft können sich die Beschwerden gebessert werden.

3. Verdauung und Reizdarm

Unser Magen-Darm-Trakt kann auf Cortisol sehr sensibel reagieren. Forscher wissen, dass gerade bei Stress der Darm schlecht durchblutetet wird. Es können veränderte Darmbewegungen, Verstopfung und Schmerzen entstehen. Eventuell kann dauerhafter Stress auch der Auslöser für ein Reizdarmsyndrom sein.

4. Schlafprobleme

Wenn wir gut schlafen, dann sinken unsere Stresshormone in der Nacht ab. Das geschieht, damit sich unser Körper erholen kann. Haben wir aber zuviel Cortisol im Blut, kann unsere Schlafqualität sich verschlechtern.

5. Heißhunger und Übergewicht

Liegen die Pfunde vor allem Bauch? Obwohl sie ganz normal gegessen haben? Auch hier zeigt Cortisol seine Wirkung auf den Stoffwechsel. Es werden Einlagerungen von Körperfett, gerade in der Körpermitte, gefördert. Zudem sorgen Stresshormone oft für einen hohen Blutzucker, der sich in Heißhunger zeigen kann.

Beeinflusst Stress unsere Gesundheit?

Man weiß inzwischen, dass Stress und Gesundheit eine Einheit bilden können. Es gibt Menschen, die ein bestimmtes Level an Stress problemlos verkraften, andere wiederum können unter diesen seelischen Belastungen richtig krank werden. Das kann beispielsweise ein andauernder Streit mit dem Nachbar sein, aber auch eine Trennung vom Partner. Es entsteht das Gefühl den Alltag einfach nicht mehr bewältigen zu können.

Dauerkrank und gestresst?

Man sollte wissen, dass seelische Belastungen, die dauernd bestehen, die Abwehrkräfte schwächen können. Es können sich dann sehr oft Atemwegserkrankungen zeigen. Tritt diese Erkrankung bei einem Erwachsenen etwa zweimal im Jahr auf, kann der Gestresste das Gefühl bekommen, überhaupt nicht mehr fit zu werden.
Kommt es ständig zu solchen Erkrankungen, sollte man einen Arztbesuch einplanen, denn auch das ist ein untrügliches Warnsignal unseres Körpers. Oft müssen Betroffene bestimmte Gewohnheiten ändern, damit die Abwehr wieder funktioniert.

Unsere Haut – Spiegel unserer Seele?

Es kann durchaus sein, dass auch die Haut anzeigt, wenn Stress und Kummer zuviel werden. Es gibt da eine Redewendung “das geht mir unter die Haut”, die das treffend bezeichnet. Zwischen einigen Hauterkrankungen und unserem seelischen Gleichgewicht kann es also Zusammenhänge geben. Man denke hier an die Neurodermitis, die sich unter Stress und emotionalen Begebenheiten verstärken kann. Auch eine Ekzembildung und Juckreiz können die Folge von Stress sein.