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Nekrophobie

Nekrophobie – Die Angst vor dem Tod, die Angst vor Leichen

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Symptomatik und Erläuterung

Menschen, die an Nekrophobie leiden, haben panische Angst vor dem Tod oder vor Leichen selbst. Gleichzeitig bezieht sich die Phobie auch auf andere Bereiche, die mit dem Tod zutun haben. So kann der Patient weder eine Beerdigung besuchen, noch kann er sich Filme ansehen, in denen jemand stirbt oder eine Leiche zu sehen ist. Ebenso sind Friedhöfe für ihn absolut tabu.

Aber auch tote Tiere und Skelette sind für den Betroffenen nicht auszuhalten und er möchte am Liebsten das Weite suchen.

Für den Nekrophobiker ist der Anblick und auch der Gedanke an den Tod oder an Leichen kaum auszuhalten. Er empfindet Ekel, Angst und große Furcht. Für ihn ist der Tod eine große Gefahr und er möchte damit auf keinen fall etwas zu tun haben. So fallen Beerdigungen oder auch ein simpler Friedhofsbesuch aus.

Folgende Symptome sind bei einer Nekrophobie üblich: Herzrasen, erhöhter Puls, Kreislaufprobleme, Schwindel, zittern, Störung des She-und Denkvermögens, Schweißausbrüche und ein Gefühl von Ohnmacht.

In den meisten Fällen ist ein traumatisches Erlebnis der Auslöser für die Nekrophobie. Hier kann der Tod eines engen Verwandten oder Familienmitglied der Grund für die Phobie sein. Auch kann der Anblick eines Toten aus nächster Nähe dahinter stecken.

Da die mediale Welt immer ausgeprägter präsenter im Alltag wird, kann auch eine Überforderung durch die Medien der Grund sein.

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Angst vor dem Tod zu haben ist keine Seltenheit. Auch der Besuch einer Beerdigung oder der Friedhofsbesuch sind für viele Menschen alles andere als angenehm. Durch ein intensives Gespräch mit einem Therapeuten kann man man am besten herausbekommen, ob der Betroffene eine Angststörung besitzt oder nicht. Ist das der Fall, so kann man natürlich agieren.

Die klassische Verhaltenstherapie ist bei der Nekrophobie  genau richtig. Gleichzeitig gehört auch die Konfrontationstherapie dazu, die mit dringend in Erwägung ziehen sollte. Mit dieser Kombination kann man Erfolge erzielen, die dem Betroffenen ein angstfreies Leben ermöglichen.