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Aquaphobie

Aquaphobie – Angst vor Wasser oder Gewässern

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Symptomatik & Erläuterung 

Bei der Aquaphobie handelt es sich um die Angst vor Wasser oder vor Gewässern selbst. Dazu gehören auch tiefe Gewässer, Wasserfälle, Wasserspritzer und Regen. 

Leidet ein Mensch an einer Aquaphobie, so meidet er jeglichen Kontakt zu Wasser. Das alltägliche Duschen oder ein ausgiebiges Bad nehmen ist für den Betroffenen eine große Last und es fällt ihm sehr schwer. Der Kontakt oder die Berührung mit Wasser ist für den Menschen kaum auszuhalten. Er ist fest davon überzeugt, dass das Wasser den Körper umschlingt und somit die Kontrolle übernimmt. Er sieht das Wasser letztendlich als Gefahr an. Gleichzeitig befürchtet er zu ersticken, wenn er seinen Kopf unter Wasser taucht. 

In sehr schlimmen Fällen, hat der Patient sogar Angst sich zu waschen oder zu baden. Auch das Duschen kommt für den Menschen nicht in Frage. Um sich dennoch sauber zu halten, verwendet der oft Betroffene handelsübliches Mineralwasser, das er im Geschäft kauft. Folgende Symptome treten bei einem Angstpatienten auf:

  • Panikattacke
  • Angstzustände
  • ein Gefühl von Enge im Brustbereich
  • Schweißhände
  • Zitteranfälle
  • weiche Knie
  • erhöhter Puls
  • Schnappatmung

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten 

Die Aquaphobie kann man, mit Hilfe von einer Therapie, gut in den Griff bekommen. Die bekannte Verhaltenstherapie ist eine effektive und wirkungsvolle Option, die der Angstpatient anwenden sollte. Auch die Konfrontationstherapie ist sehr hilfreich. So lernt der Patient den normalen Umgang mit Wasser und kann so auch das Baden oder Duschen wieder genießen und vollziehen. Gleichzeitig werden diverse Gewässer oder auch Seen besucht. Hier kann oft ein kleiner Spaziergang schon viel bewirken.